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Muttertag

Die Verbraucher in Deutschland haben für diesen Muttertag Ausgaben in Höhe von 851 Millionen Euro eingeplant. Das ist das Ergebnis einer vom Handelsverband Deutschland (HDE) beauftragten bevölkerungsrepräsentativen Studie unter 1.500 Konsumenten. Besonders gut läuft der Blumenhandel, aber auch Gutscheine und kleine Geschenke wie Pralinen oder Parfüm gehen oft über die Ladentheke. Viele Kunden kaufen zusätzlich Grußkarten, Geschenkverpackungen und Dekoration. Außerdem werden viele Mütter mit Porzellan, Taschen, Schmuck, Lederwaren oder Bekleidung beschenkt. Haushaltsgeräte stehen ebenfalls bei vielen auf den Einkaufszetteln. Das Spektrum reicht dabei von Kaffee- und Espressomaschinen bis hin zu Küchenmaschinen.

Der Muttertag bringt wichtige Umsatzimpulse für viele Handelsunternehmen. Der zweite Sonntag im Mai ist mittlerweile ein etablierter Kaufanlass bei den Verbrauchern. Das zeigen auch die Ergebnisse der Umfrage: So wollen 28 Prozent der Befragten in diesem Jahr gezielt Produkte zum Muttertag einkaufen. Knapp 88 Prozent davon tätigen jedes Jahr entsprechende Ausgaben, nur rund zehn Prozent beschenken ihre Mütter in diesem Jahr ausnahmsweise. Knapp zwei Drittel greifen bei Blumen, ein Viertel bei Lebensmitteln und 18 Prozent bei Produkten aus dem Bereich Parfüm und Kosmetik zu. In absoluten Zahlen stehen die Blumen zum Muttertag damit für einen Umsatz von 234 Millionen Euro.

Insgesamt planen in diesem Jahr knapp elf Prozent der Verbraucher, im Vergleich zu 2018 mehr Geld zum Muttertag auszugeben. Weniger wollen rund fünf Prozent und gleich viel 84 Prozent investieren. Der Umsatz-Anteil des Online-Handels liegt bei den Muttertagsgeschenken für Blumen bei rund 18 Prozent, für Lebensmitteln bei rund neun Prozent und für Parfüm und Kosmetik bei 57 Prozent.
Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage wurde im Auftrag des HDE vom IFH Köln durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1.500 Verbraucher in Deutschland.



Verbraucherstimmung kühlt ab

Der Ausblick auf die Verbraucherstimmung in den nächsten drei Monaten trübt sich im Mai deutlich ein. Das aktuelle HDE-Konsumbarometer geht in etwa auf das Niveau seiner Tiefstände im ersten Quartal 2019 zurück. Die Verbraucher lassen sich zunehmend von den sinkenden Wirtschaftsprognosen beeindrucken. Wichtig sind daher jetzt Signale für ein stabiles Verbrauchervertrauen. So setzt sich der HDE für die Abschaffung des Solidaritätszuschlags und Steuererleichterungen für kleine und mittlere Einkommen ein, um Binnenkonjunktur und Konsum angesichts schwächer werdender Export- und Produktionszahlen als Stabilitätsanker für die gesamte Volkswirtschaft zu stärken.

In den letzten Monaten profitierte der Konsum vor allem von der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse des HDE-Konsumbarometers deuten allerdings darauf hin, dass die Verbraucher sich ungeachtet dessen von gesamtwirtschaftlichen Abwärtsbewegungen beeinflussen lassen. Das HDE-Konsumbarometer lässt darauf schließen, dass für die Abkühlung der Verbraucherstimmung insbesondere der Rückgang der Anschaffungsneigung sowie geringere Einkommens- und Konjunkturerwartungen verantwortlich sind. Letztere erreichen vor dem Hintergrund der deutlich pessimistischeren gesamtwirtschaftlichen Perspektive sogar einen neuen Tiefstand.
Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.



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